Adaptives Front-Rückhaltesystem

Adaptive Systeme nutzen Daten verschiedener Sensoren im Fahrzeug, um Parameter des Rückhaltesystems anzugleichen. Dadurch kann die Rückhalteleistung auf die Unfallart und die individuelle Situation des Fahrers/Insassen zum Zeitpunkt des Unfalls „zugeschnitten“ werden. Diese Sensoren können die Erkennung von Aufprallintensität, Gewichts- und Größenkategorie der Insassen und Sitzposition beinhalten. Abhängig vom Fahrzeug können die adaptiven Aspekte einige der folgenden Merkmale in vielen unterschiedlichen Kombinationen umfassen: aktive und/oder passive Abströmöffnungen, Airbags mit variablem Volumen, Airbags mit variablen Entfaltzeiten, verschiedene Gurt-Kraftbegrenzer, Lenksäulen mit einstellbarer Kraftbelastung, unterschiedliche Gurtstraffer, ein-/zweistufige Gasgeneratoren und fixierte/asymmetrische Fahrerairbags.

 

Abbildung 1

Abbildung 1
Unterschiedliche Objektgewichte verursachen variierende Größen und Drücke der Airbags.

 

Abbildung 2

Abbildung 2
Im Falle der adaptiven Front-Airbags wird das Gewicht der Objekte erfasst und der Druck entsprechend angepasst, um verbesserten Schutz zu bieten.